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Ein atmosphärischer Krimi mit Suchtpotenzial ...

  • Autorenbild: Isabel (engineerwife)
    Isabel (engineerwife)
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Als alter Reihenjunkie freute ich mich natürlich riesig mit Nina Ohlandt und „Küstenmorde“ mal wieder eine neue Krimiserie für mich entdeckt zu haben. Und, was soll ich sagen, das Buch hat mich nicht enttäuscht. Von der ersten Silbe an hat es mich mit den skurrilen Morden in seinen Bann gezogen. Puh, nichts für schwache Nerven und sehr grafisch dargestellt! Dazu sorgt die raue Nordseekulisse auf Amrum für eine wunderbar dichte Atmosphäre, die perfekt zu diesem spannenden Kriminalfall passt. Man spürt den Wind, hört das Meer rauschen und fiebert bei jeder neuen Wendung mit.

Besonders gut gefallen hat mir Hauptkommissar John Benthien. Er wirkt sympathisch, bodenständig und geht mit viel Beharrlichkeit an die Ermittlungen heran. Auch sein Team, allen voran Fina Plank, ergänzt ihn hervorragend und bringt eine angenehme Dynamik in die Geschichte. Die Figuren wirken authentisch und machen neugierig auf weitere Fälle.

Der Fall selbst ist komplex aufgebaut und überrascht immer wieder mit neuen Spuren und Verdächtigen. Gerade die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gefallen und hielt die Spannung bis zum Schluss aufrecht. An einigen Stellen hätte das Erzähltempo für meinen Geschmack etwas straffer sein dürfen, weshalb es am Ende nicht ganz für die Bestnote gereicht hat.


Ich freue mich schon darauf, John Benthien und sein Team im nächsten Band wieder zu begleiten und nochmals an die Nordsee reisen zu dürfen. Doch erstmal vergebe ich für diesen Auftaktband sehr überzeugte und verdiente vier Sterne!

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