Mir schwirrt ein wenig der Kopf ...
- Isabel (engineerwife)

- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Kaum bin ich aus meinem eigenen Urlaub in Albanien zu Hause, mache ich mich – wenn diesmal auch nur literarisch – schon wieder auf die Reise, diesmal mit Ziel Island. Dort treffe ich die mir inzwischen bestens bekannte Hildur und ihren strickenden Kollegen Jakob, die diesmal mehr als genug zu tun haben. Sie werden konfrontiert mit dem plötzlichen Kindstod eines Babys, treffen auf einen blutüberströmten Küchenhelfer, der aus einem vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiff stolpert, schlagen sich mit mysteriösen Einbrüchen in hiesigen Sommerhäuser rum und sind schlussendlich noch bei der Entdeckung von vier Skeletten in Hildurs ehemaligen Elternhaus beteiligt. Als schließlich noch die beste Freundin von Hildurs lange verstorbenen Mutter in eines unerwarteten Todes im Seniorenheim stirbt, war bei mir eigentlich das Maß übervoll.
Während ich mich auch in diesem vierten Band schnell wieder zurechtfand, waren mir das diesmal doch zu viele Baustellen, die die Autorin aufreißt, um danach wichtige Themen wie Fischfangquoten und Menschenhandel im Sande verlaufen zu lassen. Doch dem nicht genug … privat fragt sich Hildur, wie es wohl mit ihrer spontanen, kurzen Affäre mit Anton und der Beziehung zu ihren Schwestern weitergehen soll und Jakob kämpft mit Problemen, die sein Sohn nach dem Tod von dessen Mutter zu haben scheint.
Am Ende war ich wieder einigermaßen versöhnt, da sich die Fälle nach und nach aufklären und auch gewisse Zusammenhänge bestehen, dennoch gehört dieser Band für mich einem der schwächeren der Reihe. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich heute schon auf den fünften Teil dieser isländischen Krimireihe. Für Band vier gibt es von mir vier von fünf Island-Sternchen.











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