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Wenn die Gerechtigkeit siegt ...

  • Autorenbild: Isabel (engineerwife)
    Isabel (engineerwife)
  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Mit „Die Totenklägerin“ präsentiert mir die Autorin Greta Jung, die neben dem Schreiben selbst als Rechtsanwältin und Testamentsvollstreckerin tätig ist, eine eher ungewöhnliche Geschichte. Wie Greta dem Verlag gegenüber verraten hat, kam ihr die Idee zu der Figur Matilda beim Schreiben einer Trauerrede, als sie spürte, wie tief man dabei in eine Familiengeschichte eintaucht. Beim Lesen merkt man schnell, wie wichtig der Autorin neben gehört werden die Gerechtigkeit gegenüber den Toten ist und so hat sie es auf die Fahne ihrer Protagonistin geschrieben, die Wahrheit ans Tageslicht zu befördern, indem sie gemeinsam mit der jungen Jackie der Todesursache von Oma Resi auf den Grund geht.

Der flüssige Schreibstil macht es leicht, tief in das Buch einzutauchen und in dieser Form habe ich bisher noch keinen Kriminalroman kennen gelernt.

Das Zusammenspiel von Matilda und Jackie, das sich langsam, aber sicher zu einer ungewöhnlichen Freundschaft entwickelt, hat mir gut gefallen, wenn auch bei mir der Funke nicht komplett über sprang. Gerne vergebe ich hier von 3,5 auf 4 aufgerundete Sterne und freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe, den Greta Jung schon versteckt angekündigt hat. Ich freue mich sehr, dass ich bei „Die Totenklägerin“ mit von der Partie sein durfte.


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