Eine bewegende Reise in die Vergangenheit ...
- Isabel (engineerwife)

- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Nachdem ich von dem neuesten Buch der Autorin „Töchter der verlorenen Heimat“ so begeistert war, begann ich ein wenig zu recherchieren und stieß dabei auf „Das Bernsteincollier“ (Band 1 von 4 ihrer bewegenden Familiengeschichten). Und genau so schnell wie bei erstgenanntem Buch war ich wieder eingetaucht in eine spannende Spurensuche in die Vergangenheit.
Diesmal treffe ich in der Gegenwart auf Inga, Magnus und ihre Mutter Pernilla, die dem totgeweihten Kalle inzwischen nicht mehr von der Seite weichen. Er hat nicht mehr lange zu leben, doch seine Geschichte ist noch nicht auserzählt. Er verbirgt ein Geheimnis, vor dessen Aufklärung er sich gleichzeitig zu fürchten scheint und doch der Entdeckung entgegenfiebert. Spontan macht sich Enkelin Inga nach dem Fund eines wunderbaren Bernsteincolliers auf den Weg in das frühere Königsberg in Ostpreußen, wo ihr Opa seine Wurzeln zu haben scheint. In Begleitung des sehr kundigen Reiseführer Andrej, dem sie vor Ort über den Weg läuft, beginnt sie ihre Recherche, doch das Geheimnis scheint so schnell nicht aufgedeckt zu wollen …
Der Schreibstil ist – wie von der Autorin gewohnt - angenehm flüssig und ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Ihr kennt das Gefühl, wenn man einfach noch schnell ein Kapitel lesen möchte aus dem dann zehn werden und man deshalb morgens gerädert im Büro ankommt? Sehr gut gefallen hat mir die fundierte Recherchearbeit von Eva, die dem Roman die nötige Tiefe gibt, die er verdient.
Ich möchte das Buch an dieser Stelle unbedingt weiterempfehlen und vergebe sehr gerne mit fünf Sternen die volle Punktzahl.











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