Eine ganz zauberhafte Geschichte ...
- Isabel (engineerwife)

- vor 1 Stunde
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Mitten im kalten Dezember war ich einfach noch nicht bereit, den Sommer aus meinem Leben zu verbannen und so griff ich zu „Das Honigmädchen“ der Autorin Claudia Winter, die mich direkt wieder in eben diesen zurück katapultierte. Ich durfte mit Camilla, ihrer Tochter Marie und „surprise, surprise“, dem von Camilla als äußerst penetrant empfundenen Nachbarn Tobias eine Reise in die Provence antreten. Dort befindet sich der Honiglieferant, der den kleinen Delikatessenladen in Deutschland beliefert, der von Camilla unter den Argusaugen ihres Vaters geleitet wird. Doch schon bei der Ankunft treten Probleme auf. Die Unterkunft gestaltet sich als äußerst primitiv, Tochter Marie zeigt ihrer Mutter, dass sie auf diesen Urlaub „sowas von keinen Bock“ hat, der Nachbar wird seltsam anhänglich und die Verhandlungen mit dem König der Bienen als zäh zu bezeichnen, wäre die Untertreibung des Jahrhunderts. Wenn auch mit viel Überwindung, beißt Camilla die Zähne zusammen. Sie will sich nicht unterkriegen lassen, das wäre ja wohl gelacht …

Was hat kitschige Liebesgeschichte hätte enden können, entpuppt sich beim Hören tatsächlich als eine zauberhafte Liebeserklärung an das Leben an sich. Der Fokus liegt, neben mehr als einer Problemlösung, auf dem Leben an sich mit all seinen kleinen und großen Freuden. Hier rücken Sommer, Sonne, gutes Essen und natürlich die Bienen und ihr leckerer Honig schnell in den Vordergrund und machen den Roman zu einem lebendigen Erlebnis. Ich habe das Hörbuch genossen und meinte dabei fast die Bienen summen zu hören. Von mir gibt es deshalb sehr verdiente vier honigsüße Sterne gepaart mit einer Hör- bzw. Leseempfehlung an alle, die wie ich das Leben lieben. Das haben Sie wirklich gut gemacht, liebe Frau Winter!










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