Wenn mal wieder Unruhe in der Kajüte herrscht ... ;)
- Isabel (engineerwife)

- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Fabiola, eine Tango tanzende, Schuh verrückte junge Mutter hat ihre Heimat in Buenos Aires, wo sie – manchmal mehr schlecht als recht - ihre kleine Tochter Carmelita großzieht. Sie hat ein großes Herz, aber irgendwie ist sie mit ihren 17 Jahren selbst noch ein Kind. Umstände, die nicht mehr in ihrer Hand liegen, zwingen sie eines Tages dazu, die Heimat zu verlassen und so begeben sich Fabiola und ihre kleine Lita auf eine Fahrt ins Ungewisse. Das Schicksal spült sie an Land der kleinen Insel Upper Puffin vor der kanadischen Küste, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Außer Fischern und ihren Familien gibt es nicht viel und so finden die beiden Aufnahme in einem Heim für gestrandete Seeleute, wo sie zwar neugierig beäugt, aber dennoch herzlich aufgenommen werden. Die skurrilen Inselbewohner bestimmen von nun an ihr Leben, doch das Highlight eines jeden Jahres ist der Besuch von Mr. Saito, der mit allerlei Neuigkeiten und vor allem neuen Filmen auf Upper Puffin aufschlägt. Die Jahre ziehen ins Land und irgendwann stellen Mutter und Tochter fest, dass sie in Kanada eine neue Heimat gefunden haben und Teil geworden sind von dieser eingeschworenen Gesellschaft …
Die magische Geschichte rund um Lita, ihre Freundin Oona, ihre Mutter und natürlich Mr. Saito hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und regelrecht verzaubert. Schon lange war ich nicht mehr so traurig, ein Buch beendet zu haben, für mich hätte die Geschichte immer weiter gehen können. Lita hat mir mehr als einmal beim Lesen die Augen geöffnet und mich gelehrt, glücklich durchs Leben zu gehen, auch wenn dasselbe mal wieder Zitronen verteilt. Ganz klar gibt es von mir zauberhafte und sehr verdiente fünf funkelnde Sterne verbunden mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung an alle Menschen da draußen, die mal wieder ein wenig Märchenhaftes gebrauchen können.











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