Wo soll sie hingehen, die eigene Reise des Lebens?
- Isabel (engineerwife)

- vor 11 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Die Haushälterin Anna, selbst in ihren frühen 50ern, ist, seit sie denken kann ein Mensch, der sich selbstlos für Andere einsetzt, ganz besonders natürlich für „ihren“ Pfarrer Josef. Umso härter trifft sie sein unerwarteter und viel zu früher Tod, der ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt. Als schließlich ein junger Nachfolger angekündigt wird, muss sie ihr eigenes Leben, und was sie noch damit anfangen möchte, überdenken. Eine Reise ins Unbekannte – in mehrfacher Hinsicht – beginnt, und sie muss alles geben, um hier nicht abgehängt zu werden …
Ich kenne Martina Bogdahns Debütroman „Mühlensommer“, der viele Wochen auf der Bestseller Liste stand, leider nicht und so wusste ich bei ihrem zweiten Roman „Mirabellentage“ nicht, was mich atmosphärisch erwarten würde. In dieser Hinsicht wurde ich positiv überrascht, denn die Autorin schreibt in einem warmherzigen Stil, in dem man sich schnell zu Hause fühlt. Dennoch konnte sie mich nicht 100%ig überzeugen, denn manche Passagen fand ich etwas zu überzogen, ja manchmal auch ein wenig langweilig. Martina Bogdahn, selbst auf einem Einödhof und somit sehr ländlich groß geworden, kann sich sicher mit ihrer Geschichte besser identifizieren als ich, die im Leben viel rumgekommen ist und sich solch ein abgeschiedenes Leben schwerlich vorstellen kann. Aber trotzdem möchte ich für diese fast ein wenig märchenhaft anmutende Geschichte vier von fünf möglichen Sternen vergeben verbunden mit einer Empfehlung an alle, die einfach mal lesetechnisch in eine kleine Wohlfühloase eintauchen möchten.











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