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Ein bewegender Roman, der nachklingt ...

  • Autorenbild: Isabel (engineerwife)
    Isabel (engineerwife)
  • 27. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Ich mag die Bücher von Eva Grübl einfach sehr – und auch dieses hier hat mich wieder vollkommen abgeholt.

Im Mittelpunkt stehen die drei Schwestern Meg, Eva und Carolin, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch mehr miteinander verbindet, als zunächst zu erkennen ist. Als sie im Seehaus ihrer Familie wieder aufeinandertreffen, kommen nach und nach alte Geschichten, Geheimnisse und persönliche Schicksalsschläge ans Licht. Schnell wird deutlich: Jede der drei Schwestern trägt ihr ganz eigenes Päckchen mit sich herum und ihre Leben wurde immens durch den frühen Tod des Vaters und das abweisende Verhalten der Mutter geprägt.

Besonders berührt hat mich das Thema Demenz. Es wird sehr eindringlich und gleichzeitig einfühlsam beschrieben. Beim Lesen hat es mich immer wieder nachdenklich gemacht und teilweise auch bedrückt – gerade, weil die Krankheit so viel verändert und nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch die Menschen um ihn herum. Mein ganz persönlicher Albtraumgedanke!

Ich mochte sehr, dass sich die Geschichte nicht sofort in allen Facetten offenbart. Stück für Stück erfährt man mehr über die drei Schwestern und ihre Vergangenheit und merkt dabei, dass längst nicht alles so ist, wie es zunächst scheint.

Für mich war es wieder ein Buch, bei dem ich mich sehr wohlgefühlt habe – trotz der ernsten und teilweise schweren Themen. Und natürlich bin ich jetzt neugierig, wie es weitergeht! Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände und hoffe, dass sie vielleicht noch das ein oder andere Geheimnis lüften und ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen.

Von mir gibt es sehr verdiente, funkelnde fünf Sterne für dieses wunderbare Buch!


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