Ein schöner Ort für Kunst und Begegnung ...

In „Der Künstlerinnen-Klub“ von Hanka Meves geht es um zwei Frauen, Olga Oppenheimer und Emmy Worringer, die sich für moderne Kunst begeistern und einen eigenen Künstlerinnen-Klub gründen. Die Geschichte spielt im Köln des Jahres 1911 und gibt einen interessanten Einblick in die damalige Kunstwelt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es um Frauen geht, die sich in einer Zeit durchsetzen wollen, in der das wahrscheinlich nicht gerade einfach war. Dadurch fand ich die Geschichte interessant und auch mal etwas anders als viele andere Romane. Auch die historische Atmosphäre fand ich gelungen. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie das Leben und die Kunstszene damals gewesen sein könnten.
Was mir beim Lesen allerdings etwas schwergefallen ist, waren die vielen verschiedenen Namen und Personen. Teilweise musste ich kurz überlegen, wer nochmal wer war und welche Person zu welcher Geschichte gehört. Das hat den Lesefluss für mich manchmal etwas gestört.
Trotzdem fand ich das Buch insgesamt spannend und vor allem das Thema rund um die Künstlerinnen interessant. Wer sich für Kunst, Geschichte und starke Frauenfiguren interessiert, könnte an dem Roman auf jeden Fall Gefallen finden.
Insgesamt gibt es von mir vier von fünf Sternen.











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