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Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht ...

Autorenbild: Isabel (engineerwife)
Isabel (engineerwife)
28. Aug.
1 Min. Lesezeit

Ich finde mich im Jahr 1892 in Hamburg wieder, wo die junge Waise Agnes eine Stelle als Gesellschafterin bei der Pfarrerswitwe Tilly Bevenkamp antritt. Als in Hamburg die Cholera ausbricht, fliehen die beiden mit einigen Waisenkindern an die Ostseeküste. Das Geld ist knapp doch dann entdeckt Agnes dort ein leerstehendes Herrenhaus mit einer wunderschönen Küche – und ist sofort voller Ideen. Aber der Besitzer, der attraktive Benjamin von Reiker und besonders auch sein Vater, haben ganz andere Vorstellungen davon, was mit ihrem Haus geschehen soll. Zwischen Streit, Gefühlen und Agnes’ großer Leidenschaft fürs Kochen und Backen nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Die Ausgangsidee und auch die historische Kulisse haben mir eigentlich gut gefallen. Besonders Agnes’ Leidenschaft fürs Kochen und Backen fand ich schön in die Geschichte eingebunden. Trotzdem bin ich mit diesem Buch leider nicht so richtig warm geworden.

Irgendwie hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte, und auch zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Gerade bei einer Geschichte, die so stark von den Gefühlen und Beziehungen ihrer Figuren lebt, hat mir dadurch leider etwas gefehlt.

Es gab durchaus schöne und unterhaltsame Momente, und auch der Schreibstil ließ sich angenehm lesen. Für mich hat es diesmal leider nicht ganz gereicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Leserinnen, die historische Romane mit einer Prise Romantik und viel Herz mögen, hier ihre Freude haben werden. Für mich und dieses Buch hat es einfach nicht ganz gepasst. Kommt eben auch mal vor und so vergebe ich für „Vom Himmel bis zum Meer“ drei starke Sterne von fünf.


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