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Mehr als ein Café – eine Geschichte, die bleibt ...

  • Autorenbild: Isabel (engineerwife)
    Isabel (engineerwife)
  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Das Buch „Café Mandelplatz“ behandelt ein Thema, zu dem ich bisher sehr wenig wusste. Er spielt vor dem Hintergrund der Apartheid in Südafrika und erzählt die Geschichte von Miriam „Mima“ Mandelbaum, der Besitzerin des jüdischen Cafés in Johannesburg. Ihr Café ist weit mehr als ein Ort für Bagels, koscheren Wein und gute Gespräche – es wird zu einem Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Herkunft und zu einem Symbol für Hoffnung, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Während das Apartheidregime das Leben der Menschen immer stärker bestimmt, gerät Mima zunehmend in den Widerstand. Sie muss sich entscheiden, wie viel sie bereit ist zu riskieren, um für Gerechtigkeit und Freiheit einzustehen. Geschickt verwebt die Autorin Christina Brudereck in ihrem Roman reale Fakten mit Fiktion. Über viele Jahre darf ich Mima und ihre Familie begleiten, erlebe mit ihnen Freud und Leid und lerne nebenher auch Südafrika und sein unvorstellbare Politik kennen. Nie werde ich verstehen, warum Einwohner in ihrem eigenen Land als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Nie werde ich die Arroganz der Besatzer verstehen, die sich mit einer kaltblütigen Selbstverständlichkeit nehmen, was ihnen gar nicht gehört!

Dieses Buch und natürlich das wunderbare Café Mandelplatz laden zum Innehalten ein und erinnern ihre Leserschaft daran, wie wertvoll Mitmenschlichkeit, Offenheit und Hoffnung sind. Als ich das Ende las, dachte ich für mich: „Du hast alles richtig gemacht, kämpferische und tapfere Mima!“

Für mich war es eine inspirierende und bewegende Lektüre, die noch lange nachwirkt. Eine absolute Leseempfehlung – verdiente fünf Sterne!


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