Trotz kleiner Kritikpunkte ein besonderes Leseerlebnis ...

„Unerwünschte Töchter“ ist ein Buch, das bestimmt noch ein Weilchen nachhallen wird. Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich mich in der Geschichte um die Frauen Margarethe, Marianne, Monika und Miriam zurechtfand, doch einmal eingetaucht, konnte ich es schwer zu Seite legen. Es ist die tragische Geschichte vierer Frauen aus ebenso vielen Generationen, die Dank von der Urenkelin – Miriam Carbe – gefunden Tagebüchern auf einer wahren Geschichte basiert. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin sich viele Gedanken über ihre Vergangenheit und Herkunft gemacht hat, und dass diese Geschichte einfach erzählt werden musste. Sie schafft es, die Gefühle und Herausforderungen ihrer Figuren authentisch darzustellen, sodass ich oft mit ihnen mitgefühlt habe. Auch die historischen Hintergründe fand ich interessant und gelungen in die Handlung eingebunden.
Ein kleines Sternchen ziehe ich dennoch ab, weil mich die Geschichte stellenweise an eine Art Aufzählung von Ereignissen erinnerte. Manchmal fehlte mir beim Lesen „das Runde“ in diesem autobiografischen Roman. Trotzdem vergebe ich vier starke Sterne verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung. Ich wünsche dem Buch und natürlich der Autorin Miriam Carbe viele Leserinnen und Leser und viel, viel Erfolg. Schön, dass sie trotz einiger Herausforderungen in ihrem Leben ihren Weg gefunden zu haben scheint.











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